6 neue im Golfclub


In der Kompakt-Klasse wird es immer enger. Nach den Japanern wollen jetzt auch die Koreaner mitmischen – mit europäischem Design, umfangreichen Garantien und günstigen Preisen. Wer Mitglied in einem Golf-Club ist, hat es geschafft. Hier treffen sich die Erfolgreichen. Oder zumindest die, die sich dafür halten. Einer hat es geschafft, dem ganzen Club seinen Namen zu geben: na, wer wohl?

Der Golf natürlich. Gerade Toyota probiert mit dem neuen Auris zurzeit so ernsthaft wie nie zuvor, den Golf vom Sockel zu stoßen. Doch leicht wird es auch für ihn nicht.
Denn nun machen auch noch die Koreaner Ernst. Nach dem erfolgreichen KIA cee'd startet der Konzernbruder Hyundai i30 – beide entwickelt und gebaut in Europa.

FAZIT von Autobild:

Der VW Golf zeigt souverän, wer der Chef auf dem Platz ist. Bis auf die Bremsen hat er keine Schwächen. Mit Diesel lag der Toyota Auris noch vor dem VW, mit dem schlappen 1,4-Liter-Benziner gelingt ihm das nicht. Gleichauf der Kia cee'd – und das ist keine Überraschung mehr: Geräumig, gut ausgestattet und mit überragenden Garantien. Dahinter der Nissan Qashqai, auf sympathische Art anders, aber etwas zu eng. Der Hyundai i30 liegt deutlich hinter dem Kia – eine Enttäuschung ist er deshalb nicht. Im Gegenteil, genau wie der cee'd ist er ein erfreuliches Auto. Aber eben teurer als der Kia und ohne dessen tolle Garantien. Und auch mit dem knackigen Mazda3 kann man sich anfreunden, selbst wenn er das hohe Niveau der Besten nicht ganz hält. 

Quelle: Autobild.de

AUTO BILD 30/2007— 06.08.2007